Umgang mit Traumata

Ich habe viele Menschen unterstützt, die in ihrem Leben traumatische Ereignisse wie körperliche und seelische Misshandlung, Vergewaltigung und Unfälle erlebt haben. Trauma ist nicht das eigentliche Ereignis, sondern das, was aufgrund des Ereignisses in einem vorgeht. Trauma geschieht auf der körperlichen und der psychischen Ebene.

Arbeit mit Trauma

Ich begleite meine Klienten bei der Aufdeckung früherer Ereignisse, die ein Trauma in ihrem Leben begünstigt haben. Ich unterstütze sie dabei, sich an schmerzhafte Erfahrungen zu erinnern. Ein notwendiger, therapeutischer Weg, der Teil des Heilungsprozesses ist. 

Die Wurzeln des Trauma verstehen

Entwicklungstrauma ist eine weitere Form von Trauma, mit der ich arbeite. Bei dieser Art von Trauma handelt es sich um Kindheitstraumata wie chronischen Missbrauch, Vernachlässigung oder andere harte Widrigkeiten im eigenen Zuhause. Bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata ist es von entscheidender Bedeutung, im Rahmen des therapeutischen Prozesses die guten Dinge zu identifizieren, die in der frühen Entwicklung hätten passieren sollen, aber nicht passiert sind. Dies kann das aufzeigen, wonach viele Menschen in ihrem Erwachsenenleben immer noch suchen.

Behandlung und weitere Schritte

Zur Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit PTBS können verschiedene Arten der Gesprächstherapie benannt und eingesetzt werden. Einige Arten der Therapie, die bei der Behandlung von PTBS eingesetzt werden, sind:
Körperliches Empfinden oder Erfahren (Somatic Experiencing): 50 Jahre Forschung haben ergeben, dass sowohl eine traumatische als auch eine mikrotraumatische Erfahrung in unserem Nervensystem gespeichert wird. Durch Gerüche, Bilder oder sich ähnlich anfühlende Situationen, welche wir nachweislich mit unseren Sinnen wahrnehmen, durchleben wir wiederholt Ereignisse, für die wir zum erlebten Zeitpunkt, nicht die Fähigkeit hatten, sie zu lösen.
Es liegt in der Natur des Nervensystems, nicht positiv abgeschlossene Erlebnisse wiederholt ans Tageslicht zu bringen, um alte Wunden zu heilen.
Mitfühlende Befragung (Compassionate Inquiry):
Bietet Unterstützung für Einzelpersonen, um ihnen zu helfen, sich im gegenwärtigen Moment mit der Wahrheit in sich selbst zu verbinden, sich von selbst erzeugtem Leiden zu befreien und Einsicht, Klarheit und Wahlmöglichkeiten für ihr Verhalten zu gewinnen. Compassionate Inquiry hilft, verborgene Annahmen, implizite Erinnerungen und Körperzustände bewusst zu machen, die die wahre Botschaft bilden, die Worte sowohl ausdrücken als auch verbergen.
Polyvagale Theorie: Bietet ein physiologisches und psychologisches Verständnis dafür, wie und warum sich Menschen durch einen kontinuierlichen Zyklus von Mobilisierung, Abkopplung und Engagement bewegen. Durch die Linse der polyvagalen Theorie sehen wir die Rolle des autonomen Nervensystems, das die Erfahrung von Sicherheit prägt und die Fähigkeit zur Bindung beeinflusst.
Interne Familiensystemarbeit (IFS): Bietet ein kraftvolles, transformatives, evidenzbasiertes Modell mit psychotherapeutischen Ansatz. IFS geht davon aus, dass der Geist von Natur aus vielfältig ist, und das ist auch gut so. Die inneren Anteile der Menschen enthalten wertvolle Qualitäten, und unser inneres Selbst weiß, wie es zu heilen ist, so dass die Menschen integriert und ganz werden können. In diesem Ansatz sind alle Teile, die die Person ausmachen, willkommen.

Frühe Lebenserfahrung mit Trauma

Ich begleite meine Klienten dabei, frühe Ereignisse aufzudecken, die in ihrem Leben ein Trauma ausgelöst haben. Ich unterstütze sie dabei, sich an schmerzhafte Erfahrungen zu erinnern, was manchmal notwendig sein kann. Wichtiger als vergangene Ereignisse ist jedoch die Arbeit mit Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen, die aufgrund der Vergangenheit in der Gegenwart auftauchen. Dieser therapeutische Weg ist Teil des Heilungsprozesses.
Alle meine Klienten leiden unter irgendeiner Form von Trauma, und der Ansatz, den ich verfolge, ist der Somatic Experiencing und Compassionate Inquiry, bei dem wir gemeinsam aufdecken, was sich hinter dem Erscheinungsbild verbirgt, das wir der Welt präsentieren.
In jeder Sitzung brauchen wir nur über das zu sprechen, was Sie preisgeben möchten und was Sie gerne erzählen möchten. Was Ihnen widerfahren ist, ist natürlich wichtig für Sie, aber bei der Traumaheilung geht es darum, die Trennung in Ihrem Selbst zu erkennen. Wir wollen herausfinden, welche Bewältigungsmechanismen Sie angenommen haben, um mit dem Trauma umzugehen. 


Wie sieht das voran kommen in der Behandlung aus

Bei der Behandlung geht es darum, den Körper im gegenwärtigen Moment zu erleben. Es geht darum, sich mit den Körperempfindungen vertraut zu machen und mit dem, was sie darstellen oder was Sie ausdrücken wollen, wofür wir vielleicht keine Worte haben.
Es geht darum, Ihr autonomes Nervensystem zu verstehen, sich der Überlebenszustände und der dissoziierten Zustände bewusst zu werden und herauszufinden, was für Sie funktioniert, um diese zu regulieren. Wie Sie überlebt haben und warum Sie die notwendigen Verhaltensweisen angenommen haben - und wie Sie weiter vorgehen können.